zurück zur Übersicht | Datum 08.05.2014 | Kategorie: Allgemeines

Nahverkehr wird vorsichtig angeschoben

Trafen sich zum Auftakt der Bedarfsanalyse in Cloppenburg: die Bürgermeister der kreisangehörigen Städte und Gemeinden, Landrat Hans Eveslage sowie die Vertreter des Beratungsunternehmens.
Foto: Landkreis Cloppenburg

Quelle/Copyright: Münsterländische Tageszeitung, Artikel vom 06.05.2014

von Angelika Hauke

Von Kneheim zum Arzt nach Cloppenburg oder von Markhausen zum Einkaufen nach Oldenburg - ohne Auto und hilfsbereite Nachbarn wird das schwierig. Das soll sich ändern. Damit der Nahverkehr im Landkreis Cloppenburg in absehbarer Zeit besser rundläuft, haben Kreis und Kommune ein Projekt angeschoben. Das Ziel: praxistaugliche und bezahlbare Lösungen zu finden. Federführend ist ein Mobilitätsberatungsunternehmen aus Darmstadt, das bereits für den Kreis Vechta gearbeitet hat.

Gestern stellten Landrat Hans Eveslage, mehrere Bürgermeister und Projektleiter Horst Benz den Plan vor. Die Ideensammlung soll im Mai 2015 abgeschlossen sein. "Dann erst werden wir sehen, was möglicherweise umgesetzt werden kann", betonte Eveslage.

Bereitgestellt sind für die Auslotung der Möglichkeiten, basierend auf dem bestehenden Angebot, samt organisatorischer und rechtlicher Unterfütterung rund 115.000 Euro im Kreishaushalt.

"Es geht nicht darum, mehr Busse durch die Gegend fahren zu lassen und mehr Haltestellen einzurichten", sagt Projektleiter Horst Benz. "Taktverkehr zahlt sich weder in Metropolen noch in ländlichen Gegenden aus. Passgenaue Lösungen müssen her, um das Defizit in Grenzen zu halten". So sei es erforderlich, sich zielorientiert an den Bedürfnissen der Nutzer zu orientieren. "Das wird ein großes Paket werden", meint Benz. Er setzt vor allem auf kreative Lösungen. "Das kann vom Rufbus bis zur Taxi-App alles Mögliche sein". Jugendliche wollen in die Disco, Senioren Verwandte in Vechta besuchen: Deshalb werden die Befragungen runtergebrochen bis hinein in die Siedlungen. Zunächst wird festgestellt: "Wo wollen die meisten Leute überhaupt hin? Was davon ist realistischerweise umsetzbar. Und wie teuer wird es?"

Benz appellierte gleichzeitig an die Kommunen, den Nahverkehr, wenn er denn nutzerfreundlicher ausgeweitete werden soll, besser zu bewerben. "Wir müssen das Mobilitätsverhalten der Menschen ändern. Dazu gehört eine Aufarbeitung des Images. Es muss smart sein, mit dem Bus zu fahren und das Auto stehenzulassen".

Ziele:

  • Bessere Bedingungen für Pendler

  • Flexiblere Angebote für Senioren und Jugendliche

  • Stärkung regionaler Verbindungen

  • Anbindung an den Bahnverkehr

  • Gemeinsamer Tarif für alle öffentlichen Angebote

Info:
Wer praktische Vorschläge hat zur Verbesserung des Nahverkehrs, kann seine Ideen mailen an mobilitaet@lkclp.de.


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