zurück zur Übersicht | Datum 30.07.2013 | Kategorie: Allgemeines

Kirchstraße und Pfarrer-Götting-Platz sollten neu gestaltet werden - Arbeitskreis diskutierte Ideen zur Dorferneuerung im Ortskern

Bushaltestelle und Verbindungsstraße sollten hier nach Ansicht der Projektgruppe ersatzlos verschwinden. Foto: Aloys Landwehr
Die Kirchstraße muss nach Meinung der Projektgruppe dringend aufgepeppt werden. Foto: Aloys Landwehr

Autor: Aloys Landwehr, Lastrup

„Die Kirchstraße ist ungefähr die hässlichste Straße in der Gemeinde“, so lautete das Fazit der Teilnehmer der Projektgruppe „Ortskern und Ortskernentwicklung“, die im Rahmen der Dorferneuerung Ideen zur verbesserten Lebensqualität in der Ortsmitte sammelt. Auch der angrenzende Pfarrer-Götting-Platz habe eine Auffrischung verdient, zumal hier die großen Pflasterflächen  optisch wenig ansprechend seien. So sollte die Straße zwischen Hamstruper und Vlämischer Straße und die dort vorhandene Bushaltestelle verschwinden.

Ein Schwerpunkt der Diskussionen der Projektgruppe beinhaltete zunächst die vorgestellten Planentwürfe zum Rückbau der ehemaligen B 213, der Vlämischen Straße. Eine geteilte Meinung gab es beim Vorschlag, die Molberger Straße als abknickende Vorfahrtsstraße zu gestalten. Auch brachten die Interessierten noch keine eindeutige Vorliebe für einen der verschiedenen Gestaltungsentwürfe des geplanten Veranstaltungsplatzes auf der B 213 im Bereich des Rathauses auf.

Intensiv diskutiert wurde unter der Leitung des Arbeitskreissprechers Andreas Ortmann der Bereich der Kirchstraße und des Pfarrer-Götting-Platzes, für den vom Planungsbüro noch keine Detailplanungen vorliegen. Gerade die Kirchstraße als zentrale Straße im Ortskern sei inzwischen die hässlichste Straße der Gemeinde. Hier wünschten sich die Teilnehmer einen Rückbau ohne Bürgersteige und mit vielen grünen Inseln. „Im Augenblick gibt es an der Straße keinen Baum und kaum eine andere Pflanze“, wurde angemerkt. Vom neu und gelungen gestalteten Kirchenumfeld bis zum Pfarrer-Götting-Platz sei eine „grüne“ Verbindungsstraße zu schaffen. Aber auch der Platz zwischen Schankwirtschaft Knipper und Bäckerei Kramer müsste aufgepeppt werden. So könnte die Bushaltestelle zum neuen ZOB verlegt werden. Die kleine Verbindungsstraße zwischen Hamstruper Straße und ehemaliger B 213 zur Abzweigung Hammel könne ersatzlos verschwinden. Der neue Kreisel an der Ecke St.-Elisabeth-Straße/Linderner Straße/Vlämische Straße sorge dafür, dass man ohne Zeitverlust zum Beispiel von Hammel in den Ort fahren könne. Durch den Rückbau und die Verlegung der Bushaltestelle habe man viele Möglichkeiten, die hier vorhandenen großen Pflasterflächen aufzulockern und den Platz neu zu gestalten.

Kritisch angemerkt wurde das Fehlen von öffentlichen Toiletten im Ortsbereich. Vor allem Menschen mit Handicap haben große Probleme, irgendwo eine geeignete Toilette zu finden, zumal nirgendwo im Ort solche ausgewiesen sind. Hier sollen mit der Gemeinde Möglichkeiten erörtert werden.

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