zurück zur Übersicht | Datum 19.06.2013 | Kategorie: Allgemeines

Dorfpark wird aufgepeppt – Varianten zum Ausbau der Vlämischen Straße diskutiert

Der Boule–Platz ist abgesteckt, das Ziel (im Vordergrund) markiert. In dieser Woche wird er angelegt. Foto: Aloys Landwehr
Das Fahrzeug befindet sich in Zukunft auf einer abknickenden Vorfahrtsstraße. Die Ampel verschwindet nach den Plänen des Ingenieurbüros IPW. Foto: Aloys Landwehr

Autor: Aloys Landwehr, Lastrup

Im Dorfpark wird in dieser Woche ein Boule-Spielfeld mit normgerechten Maßen angelegt. Auch werden neue Spielgeräte in Bereich des Barfußpfades aufgestellt. Das beschloss der Arbeitskreis zur Dorferneuerung auf seiner jüngsten Sitzung. Daneben wurden verschiedene Varianten für die Umgestaltung der Vlämischen Straße zwischen Molberger Straße und Alte Reichsstraße diskutiert.

Die Dorfentwicklungsplanung in Lastrup wird nach und nach konkret. Schon in dieser Woche sollen die ersten von den Arbeitsgruppen vorgeschlagenen Maßnahmen verwirklicht werden. In der Nähe des Barfußpfades im Dorf- und Kulturpark sollen neue Spielgeräte Kinder zum Spielen motivieren. „Die Geräte wurden bestellt und werden in den nächsten Tagen geliefert und dann sofort aufgestellt“, versprach Bürgermeister Michael Kramer. „In den nächsten Tagen wird auch das Boule-Spielfeld erstellt. Alle Materialien sind geordert." Bereits beim Kulturfest wird das Feld mit einem Turnier der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Arbeitsgruppe „Soziale Belange“ will dann zusammen mit anderen Freiwilligen dort französischen Käse und typischen Rotwein anbieten.

Darüber hinaus wurden verschiedene Modelle einer Brücke über die Ruhr zum Altenheim diskutiert. Sie sollen beim Kulturfest der Öffentlichkeit zusammen mit den weiteren Plänen der Dorfentwicklungsplanung in einem eigenen Pavillon vorgestellt werden.

Einen breiten Raum nahm die Diskussion über die Beteiligung Jugendlicher an der Dorfentwicklungsplanung ein. „Es sind in letzter Zeit mehrere Umfragen darüber gemacht worden, was Jugendliche in der Gemeinde wünschen, zum Beispiel von meiner Vorgängerin oder auch vom Jugendparlament. Die Ergebnisse liegen vor. Jetzt geht es darum, die Jugendlichen zu beteiligen. Beim Bau der Skateranlage haben sie bewiesen, dass sie sich engagieren wollen“, regte Jugendpfleger Daniel Obuch an.

Landschaftsarchitektin Astrid Vieth vom Planungsbüro IPW aus Wallenhorst stellte dann verschiedene Varianten zur Umgestaltung der Vlämischen Straße zwischen Molberger Straße und Alte Reichsstraße vor. So könne die Ampel verschwinden und die Molberger Straße als abknickende Vorfahrtsstraße Richtung Löningen umgestaltet werden. Den Eingang zum neuen Abschnitt könne ein Baumtor markieren. Auch die Mitte zwischen den Fahrspuren könne durch Bäume gestaltet werden. In ihren Plänen soll der Platz vor dem  Rathaus und dem Chinarestaurant „ein Platz zum Sitzen, zum Flanieren und zum Abhalten von Events wie der Kirmes" umgestaltet werden. "Wir haben an der Vlämischen Straße nicht zu wenig Platz und damit kein Problem, dass wir sonst häufig haben. Die Straße ist rund 17 Meter breit, so dass die beiden Fahrspuren auch für landwirtschaftliche Fahrzeuge breit genug bleiben werden“, entkräftete Vieth entsprechende Bedenken. „Auch eine Pflasterbauweise kann heute schon viel Verkehr vertragen“, ergänzte sie.

„Eine Verbesserung der Lebensqualität ist eine freiwillige Leistung der Gemeinde. Hier brauchen sich die Bürger nicht an den Ausbaukosten zu beteiligen, wenn der Straßenkörper eigentlich noch in einem akzeptablen Zustand ist“, zerstörte Bürgermeister Michael Kramer aufkommende Bedenken der Anlieger.

Die verschiedenen Gestaltungsvarianten werden nun in den Arbeitsgruppen diskutiert. Auf der nächsten Arbeitskreissitzung am 14.08.2013 in der neuen Mensa der Oberschule wird dann die Umgestaltung  der Kirchstraße und der Schulstraße im Mittelpunkt stehen.

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