zurück zur Übersicht | Datum 15.01.2013 | Kategorie: Allgemeines

Über 700 Quadratmeter Eisvergnügen im Dorfpark

Wasser marsch: Bürgermeister Michael Kramer (links) und Bauamtsleiter Berthold Sauerland prüfen den Zustand der Eisfläche im Dorfpark, die Bauhofmitarbeiter Matthias Immeyerhoff per Wasserstrahl vom Schnee befreit. Foto: Matthias Ellmann

Quelle/Copyright: Münsterländische Tageszeitung, Artikel vom 15.01.2013

Lastrup (mel) Über 700 Quadratmeter Eisvergnügen stehen ab morgen den Schlittschuhläufern im Lastruper Dorfpark zur Verfügung. Die Gemeinde hat dort eine Fläche hinter dem St. Elisabeth-Stift mit Hilfe eines örtlichen Zimmereibetriebs mit einer 35 mal 25 Meter großen Holzrahmenkonstruktion versehen und mit einer Plane ausgelegt. Das Elisabeth-Stift hatte das Grundstück dafür kostenlos zur Verfügung gestellt.

Am Samstag hat die Feuerwehr das Becken erstmals geflutet, morgen nun soll dem Eisvergnügen nichts mehr im Wege stehen. „Die Schneefälle am Wochenende haben den Gefrierprozess leider etwas verlangsamt“, sagt Bauamtsleiter Berthold Sauerland. Daher wurde die Fläche gestern Morgen noch einmal komplett abgespritzt, um den Schnee zu entfernen – und einige Stöcke und Eisklumpen, die wahrscheinlich von Jugendlichen auf das noch nicht komplett gefrorene Eis geworfen wurden. „Ich verstehe  das nicht“, schüttelt Bürgermeister Michael Kramer den Kopf. Es könne doch nicht sein, dass die Gemeinde hier kostenlos für die Jugendlichen ein Freizeitvergnügen schaffe und dieses gleich von einigen Unvernünftigen zerstört werde.

In diesem Zusammenhang warnt der Bürgermeister ausdrücklich vor dem Betreten des Dorfteichs. In dem See befänden sich fünf Quellen, zudem diene er als Entwässerungsbecken für die Baugebiete und werde von der Ruhr durchströmt. Es handele sich daher um ein fließendes Gewässer, das nicht komplett zufriere. Die Gemeinde könne den Dorfteich daher nicht zum Betreten frei geben. Auch deshalb habe man sich schon im Dezember entschlossen, eine künstliche Eisfläche anzulegen. Bisher war es aber noch nicht kalt genug. Nun aber steht dem Eisvergnügen nichts mehr im Wege.  Ein Zeltbewirtschaftungsbetrieb wird noch rund 50 Quadratmeter Zeltboden verlegen, damit sich die Schlittschuhläufer trockenen Fußes umziehen können.

Geht es nach der Gemeinde, soll dieses erste Eisvergnügen in Lastrup nicht das letzte bleiben. „Wir haben extra starke Teichfolie angeschafft, die wir mehrere Jahre lang nutzen können“, betont Michael Kramer. Die fast eine Tonne schwere Plane werde dann wieder im Bauhof eingelagert.

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