zurück zur Übersicht | Datum 27.08.2012 | Kategorie: Allgemeines

Blockheizkraftwerk wird erneut vertagt

Autor: Matthias Ellmann, Münsterländische Tageszeitung (MT)

Der Ausschuss für Kultur, Jugend und Sport der Gemeinde Lastrup hat die Entscheidung über die Installation eines Blockheizkraftwerkes (BHKW) am Frei- und Hallenbad erneut vertagt. 

Jetzt wollen die Ausschussmitglieder zunächst abwarten, ob das Lastruper Energiekonzept über die nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) förderfähig ist. Einen entsprechenden Antrag haben die Lastruper in Jülich eingereicht, wo der Projektträger Jülich den Teilbereich „Förderprogramm für Kommunen, soziale und kulturelle Einrichtungen“ umsetzen soll.

Das BMU hat im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative sechs Teilprogramme aufgelegt. Insgesamt stehen hierfür 280 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Die Gemeinde Lastrup hatte ein Fachbüro damit beauftragt, die Kosten für ein passendes BHKW und die Amortisationszeit zu berechnen. Rund 70.000 Euro würde ein solches Blockheizkraftwerk kosten und sich über die Verstromung von Gas nach rund sieben Jahren bezahlt gemacht haben. Mit einem solchen BHKW könnte nicht nur der Strom produziert, sondern auch das Naturbad angeheizt  und bis auf eine Wassertemperatur von 21 Grad gebracht werden.

Andreas Bojer (CDU) sprach sich aber dafür aus, Ausgaben, die nicht unbedingt sein müssen, zu tätigen. „Und das BHKW ist nicht unbedingt notwendig“. Aloys Landwehr forderte eine nochmalige und detaillierte Kosten-Nutzen-Rechnung für ein solches BHKW.

Schlussendlich einigte sich der Ausschuss darauf, die Prüfung des Förderantrags für das Lastruper Energiekonzept abzuwarten und dann erneut zu beraten.

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