zurück zur Übersicht | Datum 06.07.2012 | Kategorie: Allgemeines

Bis zu 50 Megabit sind möglich: Gemeinde und EWE arbeiten am Ausbau der schnellen Internetverbindung

Weiße Flecken, diesmal rot: Die schraffieren Flächen sind die Gebiete in Lastrup, die die EWE mit einem schnellen Internetzugang versorgen will. Wenn sich genügend Interessenten finden. Skizze: EWE

Autor: Matthias Ellmann, Münsterländische Tageszeitung (MT)

Die Gemeinde Lastrup hofft auf ein Ende der „langen Leitung“. Gemeinsam mit der EWE sollen die weißen Flecken auf der Karte der Breitband-Internetversorgung verschwinden. „In einigen Gebieten ist die Internetverbindung wirklich sehr langsam“, sagt Bürgermeister Michael Kramer.

Diese so genannten Mikromärkte will jetzt die EWE mit schnellem Internet von bis zu 50 Megabit versorgen – wenn sich genügend Interessenten finden. Im Einzelnen handelt es sich dabei um den Bereich Schnelten sowie um die St.-Elisabeth-Straße, die Lönsstraße und die Tannenstraße.

„Die Bürger können selber mitbestimmen, ob sie hier die schnelle Internetanbindung wollen“, erklärt Kramer.  Auch für die Unternehmen sei der Zugang zu moderner Internetinfrastruktur ein wichtiger Standortfaktor. „Die Unternehmen benötigen gute Bedingungen, und dazu zählt auch ein Internet-Breitbandzugang“, betont Kramer.

Die EWE habe unter www.ewe.de/breitband ein Online-Portal gestartet, über das sich die Anwohner als Interessenten registrieren und unter Anderem auch über die Technik informieren können. „Sobald sich genügend Bürger aus dem jeweiligen Gebiet vorab für einen Anschluss mit der EWE entschieden haben, ist für das Unternehmen ein Ausbau mit Breitbandinternet wirtschaftlich realisierbar“, sagt der Bürgermeister. Die EWE benötige eine gewisse Anzahl an Anschlüssen, um die Wirtschaftlichkeitslücke zu schließen. „Je mehr sich dort anmelden, desto kleiner ist diese Lücke und desto früher kommt das schnelle Internet“.

„Es gibt in diesen vier Bereichen insgesamt ein Potential von 570 Kunden. Wir benötigen 239 Kunden, um den Ausbau umzusetzen“, erläutert Gerhard Niemann, Kommunikationsbetreuer der EWE für den Geschäftsbereich Cloppenburg/ Emsland. Versorgt werden die Haushalte dann über moderne Glasfaserleitungen, die die EWE neu legt. Auf diese Weise seien bereits Nieholte, Hemmelte, Hamstrup und bestimmte Bereiche in Lastrup mit dem schnellen Breitbandanschluss versorgt worden.

Aber auch in anderen Bereichen sei eventuell ein Ausbau möglich. So lägen der Gemeinde Anfragen beispielsweise aus Matrum-Markgrafenheide vor. Auch wenn  hier derzeit keine Breitbanderschließung geplant oder möglich sei, sollten sich Interessenten registrieren lassen, empfiehlt Kramer. Man werde dann gemeinsam mit dem Telekommunikationsunternehmen nach Möglichkeiten suchen, einen Ausbau auch dort zu realisieren.

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