zurück zur Übersicht | Datum 05.06.2012 | Kategorie: Allgemeines

Wärmebildkamera an Feuerwehr übergeben

Bürgermeister Michael Kramer (3. v. rechts) und der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Josef Pahls (rechts), zusammen mit Gemeindebrandmeister Walter Schumacher (3. v. links), Robert Hohn von der Mecklenburgischen Versicherung (2. v. links), Frank Schwerter (2. v. rechts) und Ludger Zahn (links) von der Öffentlichen Versicherung. Foto: Günther Stutenkemper

Autor: Günther Stutenkemper

Von einer deutlichen Verbesserung des Brandschutzes sprach Bürgermeister Michael Kramer bei der Übergabe einer Wärmebildkamera an die Lastruper Feuerwehr im Wert von 5.400 Euro. „Die Finanzierung erfolgte dank der tatkräftigen Unterstützung der Öffentlichen Versicherung mit einem Betrag von 2.500 Euro und der Mecklenburgischen Versicherung mit 2.900 Euro, so dass diese Anschaffung für die Gemeinde ein Nullfinanzierung bedeutet“, konnte stolz der Bürgermeister berichten.

Ein neues Gerät dieser Art kostet etwa 11.000 Euro. Dank der Recherche im Internet durch Gemeindebrandmeister Walter Schumacher konnte eine Kamera im Wert von 5.400 Euro gefunden werden, welche lediglich ein halbes Jahr alt ist und zu Vorführungszwecken verwendet wurde und somit noch nie im Einsatz war. Das Gerät ist quasi neuwertig. Dadurch konnte die Gemeinde 5.600 Euro einsparen.

"Mit der Wärmebildkamera hat man wieder ein Stück Sicherheit für die Bevölkerung, aber auch für die eigenen Einsatzkräfte geschaffen. Schon seit langer Zeit wird bei der Lastruper Feuerwehr die Anschaffung einer Wärmebildkamera für erforderlich gehalten. Insbesondere zur Menschenrettung ist so ein Gerät unabdingbar", betonte Gemeindebrandmeister Walter Schumacher. Denn: auch bei starker Verrauchung könnten die Einsatzkräfte mit einer Wärmebildkamera „sehen“ und so vermisste Personen leichter auffinden und retten. Seither mussten sich im Brandfall die mit Atemschutzgeräten ausgerüsteten Einsatzkräfte bei dichtem Qualm weitgehend auf ihren Tastsinn verlassen. Dies bedeutete nicht nur eine Gefahr für die eigene Person, sondern erschwerte auch die Menschenrettung.

Ebenso ist das Gerät in der Lage, unter abgehängten Decken oder hinter Hohlräumen Glutnester oder Schwelbrände zu lokalisieren. Wo bislang im Zweifelsfall eine Deckenöffnung geschaffen oder eine Wandverkleidung entfernt werden musste, kann hier künftig die Wärmebildkamera ihre Stärken ausspielen. Auf einem Monitor sieht der Einsatzleiter durch eine Rotfärbung den gefährdeten Bereich und bekommt zusätzlich auch die Temperatur digital dargestellt.

Bürgermeister Michael Kramer und der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Josef Pahls,  bedankten sich im Namen der Gemeinde Lastrup und der Lastruper Feuerwehr persönlich bei Robert Hohn von der Mecklenburgischen Versicherung sowie Frank Schwerter und Ludger Zahn von der Öffentlichen Versicherung für die finanzielle Unterstützung.

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