zurück zur Übersicht | Datum 29.03.2012 | Kategorie: Allgemeines

Kontakte vertieft – Botschafter Benins besuchte Lastrup

Beim Besuch in Lastrup besuchten die Gäste aus Benin, Botschafter Isidore Bio (zweiter von links) und der Referent für Öffentlichkeitsarbeit, Ludovic Dakossi (rechts) zusammen mit Bürgermeister Michael Kramer (zweiter von rechts) und dem stellvertretenden Bürgermeister Alfons Brinker (links) auch die Sportschule Lastrup. Foto: Aloys Landwehr

Autor: Aloys Landwehr, Lastrup

Beim Besuch des Botschafters der Präsidialrepublik Benin, Exzellenz Isidore Bio, in Lastrup wurden  die Kontakte, die Bürgermeister Michael Kramer zu diesem westafrikanischen Land an der Küste des Golfs von Guinea bei einem Besuch in Berlin vor einiger Zeit geknüpft hatte, intensiviert. Im Rathaus begrüßte Michael Kramer den Gast und seinen Beauftragten für dezentralisierte Kooperation und Öffentlichkeitsarbeit, Ludovic Dakossi, und informierte über die Gemeinde Lastrup. Botschafter Bio interessierte sich in besonderer Weise für die Gewerbeansiedlung und die Förderung durch die Gemeinde.

Anschließend besuchten die Gäste aus dem mit neun Millionen Einwohnern eher kleinen afrikanischen Land die Haupt- und Realschule. Hier zeige Konrektor Dirk Zumdohme die schulischen Einrichtungen und besprach Möglichkeiten einer Schulpartnerschaft. Die Schule möchte mit einer entsprechenden Einrichtung im Arrondissement Glazoue in Zentralbenin – hier leben rund 95.000 Einwohner - eine Partnerschaft eingehen.

Anschließend informierte KSB–Vorstandsmitglied Aloys Landwehr Botschafter Bio über die Arbeit und Belegung der Sportschule Lastrup. Der Botschafter war überrascht über die tolle, weiträumige Anlage mit den vielen Möglichkeiten. „Wir haben in Benin eigentlich nur Rasen- oder Hartplätze. Nur in Cotonou (Regierungssitz) und in Porto Novo (Hauptstadt) gibt es Kunstrasenplätze". Schon im Juli wird eine Gruppe junger Beniner, die in und um Berlin leben, ein Wochenende in der Sportschule verbringen.

Bei einem Besuch in der Maschinenfabrik Awila zeigten Geschäftsführer Werner Meyer und Exportleiter Bernd Lüllmann des Gästen das Lastruper Traditionsunternehmen, das viele Kontakte nach Afrika hat, „im Moment aber leider keine Geschäftsbeziehung in den Benin“, wie Werner Meyer betonte.

Bürgermeister Michael Kramer wertete den Besuch in Lastrup als Chance, nicht nur wirtschaftliche, sondern über die Schule auch kulturelle Beziehungen zu Afrika und speziell Benin zu knüpfen.

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