zurück zur Übersicht | Datum 19.12.2014 | Kategorie: Rund um den Ort

In Lastrup entsteht ein neues ambulantes Wohnangebot

Projekt gesichert: Caritas-Direktor Dr. Gerd Tepe (links) übergab die Förderzusage der Aktion Mensch in Höhe von 200.000 Euro an den Geschäftsführer des St. Elisabeth-Stiftes Lastrup, Guido Suing, und die Leiterin des Hauses St. Marien, Martina Hanrath. Foto: uu

Quelle/Copyright: Münsterländische Tageszeitung, Artikel vom 19.12.2014

Lastrup (uu) Das St. Elisabeth-Stift Lastrup weitet sein Angebot aus: Im neuen Wohnbaugebiet Linderner Straße soll in der Bürgermeister-Böckmann-Straße 1 ein ambulantes Wohnangebot für sechs Menschen mit einer psychischen Erkrankung entstehen.

Die Aktion Mensch unterstützt dieses Vorhaben mit 200.000 Euro. Der Direktor des Landes-Caritasverbandes für Oldenburg, Dr. Gerd Tepe, überreichte nun stellvertretend die entsprechende Förderzusage der Aktion Mensch. „Über die Aktivitäten des St. Elisabeth-Stiftes bin ich sehr erfreut. Das konzipierte Angebot haben wir gerne mit einer wohlwollenden Stellungnahme versehen. Es freut mich, dass es gelungen ist, auch das Kuratorium der Aktion Mensch von der Sinnhaftigkeit dieses Projektes zu überzeugen“, sagte Tepe.

Bürgermeister Michael Kramer betonte, die Gemeinde habe das St. Elisabeth-Stift bei der Suche nach einem passenden Grundstück gerne unterstützt. Er halte das Projekt auch unter dem Aspekt der Inklusion für zukunftsträchtig.

Das bestätigte auch die Inklusionsbeauftragte der Gemeinde Lastrup, Martina Kowalski: „Mit diesem Projekt besteht die Chance, Inklusion im Alltag auch real zu leben“. Willy Möller und Andreas Ortmann von Ortmann & Möller Bauplanung GmbH wiesen darauf hin, dass es gelungen sei, den kompletten Raumbedarf bei eingeschossiger Bauweise abzudecken. „Wir kommen hier den besonderen Bedürfnissen der zukünftigen Nutzer und den Anforderungen der Aktion Mensch nach.“

Martina Hanrath und Guido Suing vom St. Elisabeth-Stift Lastrup freuten sich über die Bezuschussung der Aktion Mensch: „Hierdurch wird es möglich, dass wir den attraktiven Wohnraum für die betreffenden Menschen zu erschwinglichen Bedingungen vermieten können. Wir streben einen Mietpreis an, der es auch Beziehern von Grundsicherung oder Hartz 4-Leistungen erlaubt, in diesen Neubau einzuziehen. Voraussetzung ist allerdings eine psychische Erkrankung. Für einige zukünftige Mieter entsteht hierdurch eine völlig neue Option für ihr Leben.“ Insgesamt entstehen sechs Wohnmöglichkeiten in einer Vierer–WG und in zwei Einzelappartements. Das Projekt ist mit einem Investitionsvolumen - inklusive Grundstückskauf - von 550.000 Euro geplant. Baubeginn soll im März sein, die Fertigstellung ist für den September 2015 vorgesehen.

Info: Für Rückfragen zum Konzept stehen Martina Hanrath und Guido Suing vom St. Elisabeth-Stift zur Verfügung.

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