zurück zur Übersicht | Datum 20.02.2015 | Kategorie: Allgemeines

Kompromiss bei der Kreisumlage; Kommunen und Landkreis mit der gefundenen Lösung zufrieden

Rücken noch enger zusammen: Landrat Johann Wimberg (2.v.l.) erklärte gestern mit den Bürgermeistern Michael Fischer, Michael Kramer und Hubert Frye (v.l.) den Kompromiss bei der Kreisumlage. Foto: mab

Quelle/Copyright: Münsterländische Tageszeitung, Artikel vom 20.02.2015

Kreis Cloppenburg (mab). Offen, fair und realistisch: So bezeichnet Lastrups Bürgermeister Michael Kramer den gefundenen Kompromiss bei der Kreisumlage zwischen Landkreis auf der einen und den 13 Kommunen auf der anderen Seite. Wie bereits berichtet, sollen die Städte und Gemeinden nach Abschlussrechnung des Haushaltes 2014 jeweils eine Zuwendung von maximal 1,5 Millionen Euro erhalten. Die genaue Höhe hängt vom ordentlichen Ergebnis des Haushaltes ab und soll im Verhältnis der jeweils gezahlten Kreisumlage stehen. Das Modell wird bereits im Landkreis Vechta praktiziert.

Dem Kompromiss vorausgegangen war eine jahrelange Diskussion über die Höhe von 44 Prozentpunkten. „Ich sage ganz offen: Eigentlich haben wir eine Senkung um zwei Prozentpunkte gefordert“, erklärte Michael Fischer gestern beim Pressegespräch. Bei einem aktuellen Defizit von einer Million Euro im Kreishaushalt sei aber schnell klar geworden, „dass wir damit nicht weitergekommen wären“. Das bekräftigte auch Landrat Johann Wimberg: „Schließlich muss unser Haushalt genehmigt werden. Bei einem Defizit und gleichzeitiger Senkung der Kreisumlage wäre das unwahrscheinlich gewesen.“ Fischer bekräftigte, dass der gefundene Kompromiss von Anfang an auch von den Bürgermeistern mitgetragen wurde. Ein solider Kreishaushalt sei im Interesse aller Beteiligten. Der Kreistag hat gestern den gefundenen Kompromiss auf Antrag der CDU-Fraktion einstimmig angenommen.

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