zurück zur Übersicht | Datum 03.07.2015 | Kategorie: Rund um den Ort

Häuslebauer können im August anrücken - Baugebiet in Kneheim wird erschlossen

Quelle/Copyright: Münsterländische Tageszeitung, Artikel vom 03.07.2015

Lastrup (mel). Ab August stehen im Lastruper Ortsteil Kneheim wieder Bauplätze zur Verfügung. Elf Grundstücke in der Größe zwischen 600 und 1.000 Quadratmetern werden dort im Baugebiet Blauer Kamp II derzeit erschlossen, erklärte Bürgermeister Michael Kramer auf der jüngsten Ratssitzung.

Die letzten Bauplätze in Kneheim waren 2012 im Baugebiet „Hinterm Wall“ verkauft worden. Damals kosteten die Grundstücke zwischen 25 und 33 Euro pro Quadratmeter. „Solch eine Situation bekommen wir nie wieder“, verwies Kramer auf die rasant gestiegenen Bodenpreise. Jetzt sollen die neuen Bauplätze 52 Euro pro Quadratmeter kosten. Auch die Gemeinde müsse mittlerweile ein Vielfaches mehr für Grund und Boden bezahlen.

Daher erschien CDU-Fraktionssprecher Thomas Westendorf und Stephanie Landwehr (CDU) der geforderte Preis zu gering. Dem von der Verwaltung vorgeschlagenen Preis lägen die Bodenrichtwerte von 2013 zugrunde, sagte Westendorf. Die seien aber überholt. Seiner Auffassung nach müsste der Quadratmeter dort 58 Euro kosten.

Dieser Meinung wollte aber die Mehrheit des Rates nicht folgen. Man wolle nur die entstandenen Kosten decken, erklärte Bürgermeister Kramer. So sei man auch im Baugebiet an der Linderner Straße verfahren. Im Zuge der Gleichbehandlung könne man daher nun in Kneheim nicht einen höheren Preis fordern. Bei zwei Gegenstimmen blieb es daher bei 52 Euro pro Quadratmeter. Der Preis gilt für das erschlossene Grundstück.

Interessenten können sich ab Montag im Rathaus oder über das Internet (www.lastrup.de) für bis zu drei Grundstücke vormerken lassen. Sollte es bei dem gewünschten Bauplatz Überschneidungen mit anderen Interessenten geben, werde ein öffentliches Losverfahren durchgeführt, sagte Kramer.

Die Grundstücke können ausschließlich zur Eigennutzung erworben werden, Mietwohnungsbau ist in dem Baugebiet nicht zulässig. Interessenten müssen ihren Wohnsitz oder Arbeitsplatz in der Gemeinde Lastrup haben. Aber auch gebürtige Kneheimer, die derzeit in einer anderen Kommune wohnen, können zum Zuge kommen, wie Michael Kramer auf eine entsprechende Zuhörerfrage erläuterte. Sein Stellvertreter Josef Pahls verwies darauf, dass die Bauplätze nicht im „Windhundverfahren“, also nicht in der Reihenfolge der Bewerbungen, vergeben würden.

Bewerbungen für die Grundstücke können in den nächsten vier Wochen abgegeben werden.

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