zurück zur Übersicht | Datum 14.04.2016 | Kategorie: Rund um den Ort

Eltern müssen etwas tiefer in Tasche greifen; Preis für das Mensaessen in Lastrup erhöht sich um 30 beziehungsweise 40 Cent pro Mahlzeit

Schmeckt gut: Die Kinder, hier die Schüler aus der ersten und zweiten Klasse der Astrid-Lindgren-Schule, sind zufrieden mit dem Essen in der Schulmensa. Foto: Matthias Ellmann

Quelle/Copyright: Münsterländische Tageszeitung, Artikel vom 14.04.2016

von Matthias Ellmann

Lastrup. Die warme Mahlzeit zur Mittagszeit wird für die Schüler der Lastruper Grundschule und der Oberschule teurer. Der Lieferant des Mittagessens, das Dausencafé Ingrid Schrand aus Dwergte, habe mitgeteilt, dass die derzeitigen Preise nicht mehr auskömmlich seien.

Um auch weiterhin qualitativ hochwertig einkaufen zu können, würden die Preise für Grundschüler von 2,80 Euro auf 3,20 Euro und für die Oberschüler von 3,20 Euro auf 3,50 Euro erhöht. Das Mittagessen beinhalte wie bisher ein Hauptgericht und einen Nachtisch, erläuterte Bürgermeister Michael Kramer auf der Sitzung des Schulausschusses in der Mensa der Oberschule.

Monatlich, so Kramer weiter, würden rund 450 Mahlzeiten ausgegeben. Das sei eine recht gute Resonanz und ein Zeichen, „dass es wohl ganz gut schmeckt“. Das Dausencafé lege viel Wert auf frische Zutaten, und das Essen werde täglich frisch gekocht.

Das Dausencafé beliefert die Lastruper Mensa seit gut zweieinhalb Jahren. Für die Oberschüler wird das Mittagessen dienstags und donnerstags angeboten, für die Grundschüler dienstags, mittwochs und donnerstags. „Etwa 70 bis 80 Prozent unserer Schüler nutzen dieses Angebot“, sagte Grundschulleiter Josef Niehaus.

Die Mehrkosten, erläuterte Bürgermeister Kramer, müsse man nun anteilsmäßig umlegen. Schon bisher hat die Gemeinde die Mahlzeiten subventioniert. Bei den Grundschülern legte die Gemeinde 20 Cent pro Mittagessen hinzu, bei den Oberschülern 60 Cent. Nunmehr soll sich nach dem einstimmigen Wunsch der Mitglieder im Schulausschuss der Elternanteil pro Mittagessen auf 3 Euro für die Grundschüler und auf 3,20 Euro für die Oberschüler belaufen. Die restliche Summe schießt wieder die Gemeinde zu. Mit diesen Preisen, so Kramer, bewege man sich im absoluten Mittelfeld der Preise für Mensaessen. „Ich bin froh, dass wir bei uns diese Lösung finden konnten, wenn ich sehe, welche Schwierigkeiten es an anderen Schulstandorten gibt“, sagte Kramer.

Felix Klugmann (CDU) und Jürgen Ostendorf (SPD) vertraten die Auffassung, der finanzielle Aufschlag sei gerechtfertigt. Man habe, sagte Klugmann, „einen ganz guten Kompromiss gefunden“. Sandra Obermeyer (CDU) bezeichnete die höheren Preise zwar als ärgerlich. Andererseits handele es sich aber um ein gut gekochtes Mittagessen.

„Man muss sehen, wie das bei den Eltern ankommt. Auch wenn es ein fairer Preis ist, ist es doch eine Erhöhung“, meinte Grundschulleiter Josef Niehaus.

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