zurück zur Übersicht | Datum 28.10.2016 | Kategorie: Rund um den Ort

Dorfpark wird Mehrgenerationentreff

Lauschiges Plätzchen: Hänge-Ulmen umrangen diese Bank im Lastruper Dorfpark.
Jetzt geht´s rund: Die Kinder haben die neuen Spielgeräte bereits in Beschlag genommen. Fotos: Matthias Ellmann

Quelle/Copyright: Münsterländische Tageszeitung, Artikel vom 28.10.2016

Von Matthias Ellmann

Lastrup. Die Resonanz gibt dem Projekt Recht. „Der Zuspruch ist schon jetzt sehr gut“, freuen sich Lastrups Bürgermeister Michael Kramer und Bauamtsleiter Berthold Sauerland. Gerade erst hat die Gemeinde den Dorf- und Kulturpark mit zusätzlichen Spielgeräten und Sitzgelegenheiten aufgewertet. Die neue Aufenthaltsqualität hat sich bereits herumgesprochen; die neuen Geräte werden eifrig genutzt. Und nicht nur das. „Zahlreiche Bürger haben schon im Rathaus angerufen und die Aufwertung des Dorfparks gelobt“, freut sich der Bürgermeister.

„Wir wollten weitere Zielgruppen für den Dorfpark gewinnen und die Nutzungsmöglichkeiten zum Beispiel für Familien erhöhen. Auch Gesundheitsaspekte sollen stärker zum Tragen kommen. Der Park soll zum gemeinschaftlichen Austausch anregen und ein Mehrgenerationentreffpunkt werden“, erläutert Kramer die Zielsetzung der Arbeiten. Die Besucher, so die Intention, sollen den Dorfpark stärker und vielfältiger nutzen und Freizeit und Gesundheit miteinander kombinieren können. Die Ideen für die Erweiterung hat der Arbeitskreis Dorferneuerung entwickelt.

Angeschafft wurden unter anderem zusätzliche Spiel- und Bewegungsgeräte wie Federwippen, Karussell, Schaukel, Crosstrainer oder Fitnessbank, ein Sandkasten und drei zusätzliche Sitzbänke. Besonders lauschig ist eine der Bänke, die mit einer entsprechenden Bepflanzung als Laube gestaltet wurde. Aber auch zusätzliche Pflanzbeete mit verscheiden Stauden wurden angelegt. Im Frühjahr sollen noch zwei weitere Sommerliegen installiert werden. „Die erweiterte Ausstattung konzentriert sich dabei räumlich in der Mitte des Parks, um eine Vermischung der Generation zu erreichen“, erläutert Berthold Sauerland. Alle Geräte seien aus hochwertigem Edelstahl konstruiert. „Überaus haltbar und pflegeleicht“, sagt der Bauamtsleiter. Vor drei Jahren habe man bereits zwei Geräte der gleichen Herstellerfirma installiert. Das Material habe sich bewährt.

Sämtliche Geräte wurden nach dem Einbau im Dorfpark noch einmal TÜV-geprüft. Zudem erfolgt wöchentlich eine Kontrolle durch den Bauhof. Hinweisschilder erläutern Funktion und Bedienung der Fitnessgeräte.

Im Eingangsbereich des Dorfparks am St.-Elisabeth-Stift hat die Gemeinde überdies acht Kunstwerke der Hobbykünstlerin Maria Drees aus Roscharden aufgestellt.

Gekostet hat die Gesamtmaßnahme rund 53500 Euro. Das Land Niedersachsen fördert das Projekt im Rahmen der Dorferneuerung mit 22570 Euro. Für die Gemeinde bleibt so ein Eigenanteil von exakt 30390 Euro. „Eine Investition, die sich gelohnt hat“ meinen Kramer und Sauerland und blicken zu einer Großmutter hinüber, deren Enkel gerade die Spielgeräte in Beschlag nehmen.

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