zurück zur Übersicht | Datum 31.03.2017 | Kategorie: Rund um den Ort

Minister begrüßt Rastanlagen-Projekt

Soll schon im ersten Quartal 2018 Wirklichkeit sei: die neue Rast- und Tankanlage der Investoren-Familie Pilatzki an der B 213 in Lastrup zwischen den beiden Ortsteilen Timmerlage und Nieholte. Das Unternehmen betreibt bereits mehrere ähnliche Objekte an deutschen Autobahnen. C: Jäger
Präsentierten die Rastanlagen-Pläne: Investor Reinhard Pilatzki (von links), die Landtagsabgeordnete Renate Geuter, Hendrik Pilatzki, Bürgermeister Michael Kramer, Wirtschafts- und Verkehrsminister Olaf Lies, Landrat Johann Wimberg und Straßenbauamts-Direktor Klaus Haberland. Foto: Lara Gerdes

Quelle/Copyright: Münsterländische Tageszeitung, Artikel vom 31.03.2017

von Lara Gerdes

Lastrup. „Wenn alles gut geht, dann hoffen wir, dass wir im ersten Quartal 2018 die Eröffnung der neuen Tankstelle an der B213 beziehungsweise der E233 feiern können“. In prominenter Runde erläuterte Investor Hendrik Pilatzki von der Firma August Jaeger Nachf. GmbH und Co Kg aus Engelskrichen-Ründerroth den aktuellen Stand zum Bau der neuen Rast- und Tankanlage in Lastrup an der B 213 bzw. E 233. Der wichtigste Teilnehmer der Runde, Niedersachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Olaf Lies, begrüßte die Pläne. Da die Tankstelle unmittelbar mit dem vierspurigen Ausbau der E233 verknüpft sei und an diesen andocken soll, sprach sich Lies ausdrücklich dafür aus, den vierspurigen Ausbau voranzutreiben. Bereits im Juni soll nach Angaben von Lastrups Bürgermeister Michael Kramer das Bauleitverfahren abgeschlossen werden, so dass anschließend mit den Erschließungsverfahren der Flächen sowie der Anbindung an die Bundesstraße begonnen werden könne. „Das ist ein sehr straffer Zeitplan, doch wir sind auf einem gutem Weg“, betonte Kramer.

Zur Zeit liege zwar noch kein Bauantrag in der Kreisverwaltung vor, so Landrat Johann Wimberg. Er empfahl jedoch, den Antrag frühzeitig einzureichen. Auf diese Weise könne vorab schon geprüft werden, ob alle Unterlagen vollständig seien, so dass wichtige Zeit gespart werden könne.

Die geplante Jaeger-Tankstelle wird zwischen Timmerlage und Nieholte beidseitig gebaut und wird über 24 Stunden am Tag 365 Tage im Jahr geöffnet sein. Das Investitionsvolumen beträgt rund sechs Millionen Euro. Der geplante Absatz im Jahr wird mit 18 Millionen Liter prognostiziert und der Umsatz auf 20 Millionen Euro pro Jahr geschätzt, wobei dieser Wert schwankt und von den Preisen für Diesel und Benzin abhänge, so der Investor. Nach seinen Angaben werden hier 20 Vollzeit-Arbeitsplätze und 30 in Teilzeit geschaffen.

Nachdrücklich begrüsste der Minister die im Rathaus vorgestellten Planungen, auf der Rasstanlage auch Elektroautos aufladen zu können. Dabei werde es sich nicht nur um eine einzelne Säule handeln, so Pilatzki, das Aufladen eines Elektromobils soll in Lastrup ebenso schnell funktionieren wie das Tanken eines Kraftfahrzeuges. Der Investor kündigte den Bau eines Hotspots zur schnellen Ladung von Elektrofahrzeugen an, um so die Elektromobilität voranzutreiben.

In den nächsten Jahren werden die Automobilhersteller erheblich mehr Elektroautos herstellen, so dass die Nachfrage nach entsprechenden Lademöglichkeiten ebenso steige, begrüsste der Minister und gelernte Elektroingenieur die Pläne. Es sei daher wichtig, der Bevölkerung den Anreiz und die Möglichkeit zu bieten, auf elektronische Fahrzeuge umzusteigen. Man solle „vom Ende aus denken“, so der Minister, der in dieser Idee des Investors großes Potenzial und den Auftakt zu einem größeren Projekt als Modellvorhaben in Lastrup sieht. Dafür sicherte Lies die Unterstützung des Landes zu.

Wichtig sei es zudem, eine intelligente Förderung der Elektromobilität zu schaffen. Da die Ladestationen nicht durchgehend genutzt werden würden, sei in diesem Zuge ein Pufferspeicher, der womöglich überregional nutzbar sein könnte, sinnvoll.

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