zurück zur Übersicht | Datum 15.06.2017 | Kategorie: Rund um den Ort

Förderung rückt Projekte nach vorn

Nach vorne gerutscht: Auch die Straße Am Apfelgarten genießt jetzt oberste Priorität. Foto: Aloys Landwehr

Quelle/Copyright: Münsterländische Tageszeitung, Artikel vom 15.06.2017

Lastrup (la). Da einige Vorhaben zur Lastruper Dorferneuerung durch Mittel der Städtebauförderung gefördert werden können, wurden Maßnahmen aus dem Dorferneuerungskatalog in eine höhere Priorität hochgestuft. Das beschloss der Arbeitskreis zur Dorferneuerung, der unter Leitung von Ehrenbürgermeister Josef Lübke in der Mensa der Oberschule tagte. Zudem verzögert sich der Baubeginn für das Bürgerhaus, das Haus Meiners, voraussichtlich um ein halbes Jahr auf das Frühjahr 2018.

Arbeitskreissprecher Josef Lübke begrüßte neben den Mitgliedern des Arbeitskreises auch Bürgermeister Michael Kramer, die Landschaftsplanerin Stephanie Janning vom Planungsbüro IPW sowie Andreas Wegmann vom Planungsamt des Landkreises. Lübke machte deutlich, dass durch die Möglichkeit, Maßnahmen zur Neugestaltung der Dorfmitte durch die Städtebauförderung mit zwei Drittel der Kosten gefördert zu bekommen, der Maßnahmenkatalog zur Dorferneuerung eine andere Priorität erlangen solle. So könnten etwa zehn Maßnahmen, die bisher im Ranking weiter hinten standen, in die höchste Prioritätenkategorie hochgestuft werden.

Das Gremium beschloss dann, dass die Verkehrsberuhigung der Kolpingstraße ebenso die höchste Prioritätsstufe erhalten soll wie die Gestaltung der Straße Am Apfelgarten, des Brink und der Brinkstraße sowie der Wallstraße und Tannenstraße. Auch die vertiefende Untersuchung zur Barrierefreiheit, die Gestaltung des Pastors Busch und die Entwicklung eines Entdeckerpfades sollen in nächster Zeit vordringlich in Angriff genommen werden. „Wir werden für alle Maßnahmen Kriterien entwickeln, die die Möglichkeit bieten, diese Vorhaben gefördert zu bekommen. Wir stehen dabei im Wettbewerb mit anderen Gemeinden und Maßnahmen. Deshalb können wir uns jetzt nicht für die Antragstellung auf eine Maßnahme festlegen, sondern müssen sehen, welche die höchste Wahrscheinlichkeit hat, gefördert zu werden“, machte Bürgermeister Michael Kramer deutlich.

Zum geplanten Bürgerhaus, dem ehemaligen Haus Meiners, hat die Gemeinde einen Antrag auf Aufnahme in das Investitionspaket „Soziale Integration“ gestellt. Dieses Förderpaket bezuschusst geeignete Maßnahmen mit 90 Prozent. Zudem werden auch Personalkosten für drei Jahre gefördert. „Diese Förderung ist für uns natürlich interessant und deutlich besser als die Zweidrittelförderung der Städtebauförderung. Die Entscheidung darüber, ob wir in das Förderpaket aufgenommen werden, soll Ende September fallen. Bis alle Bescheide offiziell werden und die Ausschreibungen erfolgt sind, können wir wohl erst im Frühjahr mit dem Bau beginnen“, informierte Kramer. Nach seinen Worten seien alle Ausschreibungsunterlagen vorbereitet. Sollte die Gemeinde nach den Richtlinien des Städtebauförderprogramms gefördert werden, sei mit einem etwas früheren Baubeginn zu rechnen.

Im Jahr 2018 soll dann auch der Bau des Kreisverkehrs an der Vlämischen Straße/Linderner Straße erfolgen. Für das Jahr 2019 sind der zweite Bauabschnitt des Bürgerhauses und die Gestaltung der dazu gehörenden Außenanlagen und beide Bauabschnitte der Vlämischen Straße von dem dann neuen Kreisverkehr bis zur Alten Reichsstraße/Am Apfelgarten eingeplant. Bevor die Maßnahmen endgültig starten, wird noch eine Bürgerversammlung stattfinden.

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