zurück zur Übersicht | Datum 22.06.2017 | Kategorie: Rund um den Ort

Eltern wünschen Verkehrslotsen an St.-Elisabeth-Straße

Querungshilfe: Der Elternrat der Grundschule Lastrup wünscht sich Verkehrslotsen, die die Kinder sicher über die St.-Elisabeth-Straße geleiten. Foto: Niehaus

Quelle/Copyright: Münsterländische Tageszeitung, Artikel vom 22.06.2017

Lastrup (mel). Die Astrid-Lindgren-Grundschule in Lastrup ist auf der Suche nach Schülerlotsen. Die Verkehrshelfer sollen morgens zwischen 7.30 Uhr und 8 Uhr dafür sorgen, dass die Grundschüler die St.-Elisabeth-Straße vor dem Schulgebäude sicher überqueren können.

„Wir sind von vielen Eltern darauf angesprochen worden, dass es dort immer wieder zu gefährlichen Situationen kommt“, sagen die beiden Elternvertreterinnen Katrin Thölke und Katharina Gerke. Gemeinsam mit der Schule, der Gemeinde und der Polizei habe man daher überlegt, was zu tun sei. „Schön wäre es, wenn sich eine Verkehrshelfergruppe aus Eltern und Senioren zusammenfinden würde“, hofft Katharina Gerke. Sie hatte sich unter anderem in Sögel erkundigt, wo eine solche Gruppe bereits Schülerlotsendienste leistet.„Das klappt dort sehr gut“ meint sie. 80 Prozent der Gruppe bestünde dort aus Senioren.

„Die Schüler der Oberschule scheiden als Verkehrshelfer aus, da sie bereits auf der Wallstraße als Schülerlotsen tätig sind“, erklärt Grundschulleiter Josef Niehaus, der sich ebenfalls für eine Unterstützung der Grundschüler beim Überqueren der St.-Elisabeth-Straße stark macht. Denn an die dort vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 30 Km/h, so Niehaus, halte sich längst nicht jeder Autofahrer. Das habe er oft genug erlebt, wenn er mit Schülergruppen zum Hallen- oder Freibad gehe. Zudem sei der neuralgische Kreuzungspunkt mit der Hamstruper Straße vor allem in der dunklen Jahreszeit recht unübersichtlich.

Benötigt würden etwa 15 Personen, die dann in Zweiergruppen den Verkehrshelferdienst an der St.-Elisabeth-Straße leisten würden, erläutert Polizeioberkommissar Heiko Guschmann von der Polizeidienststelle Lastrup. „Die Ausrüstung wie Warnwesten, Jacken und Kellen stellen wir. Das haben wir alles da“, sagt Guschmann, der auch die an ein oder zwei Abenden erforderliche Schulung der Verkehrshelfer übernehmen würde.

Der allgemeine Vertreter des Lastruper Bürgermeisters, Josef Pahls, betont, dass bei diesem „Angebot für mehr Sicherheit“ nicht nur Senioren angesprochen seien. An der Wallstraße seien bereits zwei Schüler angefahren worden. So weit solle es auf der St.-Elisabeth-Straße nicht kommen, wirbt Pahls für den Lotsendienst.

Info: Weitere Informationen erteilt die Gemeinde Lastrup, Josef Pahls, Telefon 04472/890027

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