zurück zur Übersicht | Datum 14.11.2017 | Kategorie: Rund um den Ort

Besucher genießen nostalgischen Blick

Das Interesse ist groß: Zahlreiche Besucher schauten sich im zukünftigen Bürgerhaus um. Der Eingangsbereich mit der Holzdecke, den alten Fliesen, der imposanten Holztreppe und den Paneelen an den Wänden könnte ein Schmuckstück werden. Foto: Aloys Landwehr

Quelle/Copyright: Münsterländische Tageszeitung, Artikel vom 14.11.2017

Lastrup (la). Ein letztes Mal hatte die Lastruper Öffentlichkeit die Gelegenheit, einen Blick in das denkmalgeschützte sogenannte Meiners-Haus zu werfen. In den nächsten Wochen beginnt dann der Umbau zum Bürgerhaus, das dann ein kultureller Mittelpunkt des Ortes werden könnte. „Wir haben die Förderzusage. Aber der offizielle Förderbescheid ist noch nicht da. Er könnte jeden Tag kommen. Dann fangen wir sofort an. Vorher dürfen wir leider nicht beginnen“, steht Lastrups Bürgermeister Michael Kramer durchaus in den Startlöchern. Gleichzeitig nutzten Kramer und Bauamtsleiter Berthold Sauerland die Gelegenheit, das Konzept des zukünftigen Bürgerhauses vorzustellen.

Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über den baulichen Zustand des 1902 gebauten Wohn- und Stallgebäudes, über die Raumaufteilung oder über die Besonderheiten dieses Lastruper Bürgerhauses zu informieren, das zu Ende der 80er Jahre beim Umbau des Rathauses übergangsweise als Sitz der Verwaltung diente. Nun will die Gemeinde Lastrup hier 1,3 Millionen Euro investieren, von denen allerdings 90 Prozent der Kosten aus dem Investitionspaket „Soziale Integration“ des Städtebauförderungsprogramms finanziert werden. Mit knapp 150000 Euro Eigenmitteln der Kommune sollen hier ein Treffpunkt der Generationen und Gruppen und zudem in der angrenzenden Scheune ein kultureller Veranstaltungsraum mit einem Café entstehen. Hier könnten musikalische Aufführungen oder Dichterlesungen stattfinden, kleine Theaterstücke gezeigt oder Kunstausstellungen durchgeführt werden.

Im Keller des Gebäudes befindet sich noch ein alter gemauerter Brunnen, der als einer der ersten dieser Art der Wasserversorgung Lastrups gedient haben soll. Hier stellen sich Bürgermeister Kramer und das Planungsteam Lesungen am Brunnen oder Vorlesenächte für Kinder oder Schulklassen vor. In den Räumen des Wohnhauses sollen das Jugendparlament und der Heimatverein eine Unterkunft finden. Auch das Standesamt könnte hier untergebracht werden. Das Café in der Scheune soll am Wochenende von den Gruppen und Vereinen der Gemeinde betrieben werden.

Viele Besucher konnten sich mit dem Erhalt des Gebäudes durchaus anfreunden, zumal die Förderung der Gemeinde nur den kleineren Brocken der Finanzierung überlässt. So war Berthold Sauerland durchaus positiv überrascht von den Reaktionen der Besucher, aber auch für das Interesse an dem Umbau. „Wir hatten den ganzen Nachmittag über trotz der anderen Angebote im Ort viele Besucher.“ Besonders überrascht zeigte sich Lisa Rolfes vom Heimatverein Lastrup. Mit ihren Vorstandsmitgliedern bot der Heimatverein Kaffee und Kuchen an. „Wir mussten um drei Uhr schon Kuchen nachholen. Wir hatten nicht einmal mit einem Drittel der Besucher gerechnet“, so Rolfes.

„So ein Gebäude muss erhalten werden. Unser Ortsbild wäre ja langweilig, wenn wir nur moderne Büro- und Wohnhäuser an der Hauptstraße hätten. Und aus dem Haus kann ein Schmuckstück werden“, formulierte ein Besucher.

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Verwaltungsbericht 2017

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