zurück zur Übersicht | Datum 29.11.2017 | Kategorie: Rund um den Ort

Dorfbewohner sollen ihre Meinung äußern

In die Jahre gekommen: Das Dorfgemeinschaftshaus in Suhle ist sanierungsbedürftig. Wie es mit dem Gebäude weitergeht, hängt auch davon ab, ob ein Förderantrag des Theatervereins genehmigt wird. Foto: Matthias Ellmann

Quelle/Copyright: Münsterländische Tageszeitung, Artikel vom 29.11.2017

von Matthias Ellmann

Lastrup. Neubau, Komplettsanierung oder teilweise Instandsetzung? Die Zukunft des Dorfgemeinschaftshauses in Suhle ist ungewiss. Klar ist nur, dass eine solche Versammlungsmöglichkeit in Suhle auch in Zukunft erhalten bleiben soll und dass das in seinen Grundzügen aus dem Jahr 1914 stammende Dorfgemeinschaftshaus in seinem derzeitigen Zustand dazu nicht mehr geeignet ist.

Der Theaterverein Suhle als Träger der ehemaligen Dorfschule hat daher bei der Gemeinde einen Zuschuss für die Errichtung eines Neubaus beantragt. In wirtschaftlicher Hinsicht sei dies die bessere Alternative zu einer Sanierung des alten Gebäudes. Dieses sei nicht mehr sanierungswürdig, meint der Theaterverein, der die alte Schule durch zwei Sachverständige und mehrere Handwerksfachbetriebe begutachten ließ. Ein neues Dorfgemeinschaftshaus könne, so der Theaterverein, nicht nur ein Treffpunkt für die Einwohner aus Suhle und Hammesdamm sein, sondern auch eine attraktive touristische Anlaufstelle, zum Beispiel für Radfahrer.

Die Gesamtkosten eines Neubaus würden sich auf rund 590.000 Euro belaufen, erklärte Bürgermeister Michael Kramer in der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Familie, Soziales und Freizeit vor gut 50 Zuhörern im prall gefüllten Ratssaal. Das sei eine stolze Summe, so der Bürgermeister. Der Theaterverein habe beim Amt für regionale Landentwicklung einen Förderantrag gestellt. Mit der Bewilligung einer solchen Förderung wäre ein Zuschuss von 73 Prozent zu den Baukosten gesichert. „Damit steht und fällt das ganze Projekt. Ohne diese Förderung wird es sehr schwierig“, betonte Kramer. Eine Entscheidung über den Antrag erwartet er Anfang des kommenden Jahres.

Er persönlich, so Kramer, sehe die Initiative des Theatervereins sehr positiv. Es gebe aber neben dem Verein, der dort seine Theaterstücke probt und aufführt, auch noch andere Nutzer des Gebäudes wie den Schützenzug Suhle, die Dorfgemeinschaft, den Oldtimerclub, Messdiener oder die Youngstars. „Wie ist denn die Meinung in Suhle, wie ist die Akzeptanz auf ein solches Projekt im Dorf?“, fragte Kramer und regte eine Dorfversammlung an, auf der das Vorhaben diskutiert werden könne. Ob Abriss oder Erhalt des historischen Gebäudes, das sich im Gemeindebesitz befindet, sei ja ebenfalls noch nicht geklärt. „Es gibt noch sehr viele Unwägbarkeiten“, sagte Kramer. Sicher sei: „Die Förderung ist der Türöffner, und es besteht dringender Handlungsbedarf“.

Die Ausschussmitglieder verständigten sich daher einstimmig darauf, die für Januar erwartete Entscheidung des Amtes für regionale Landentwicklung über den eingereichten Förderantrag abzuwarten und dann in ihrer nächsten Sitzung, so Kramer, „final zu entscheiden“. Sollte der Förderantrag allerdings abgelehnt werden, sei ein Neubau oder eine Sanierung in einem Stück illusorisch. Dann müssten, erklärte der Bürgermeister, nach und nach die in Frage kommende Teilbereiche erneuert werden.

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