zurück zur Übersicht | Datum 07.03.2018 | Kategorie: Rund um den Ort

Lastrup möchte marode Gemeindestraßen sanieren

Die Straße „Am Westerkamp“ in Kneheim ist völlig marode und an manchen Stellen kaum befahrbar.

Text und Foto: Aloys Landwehr

Rund 335 000 € will die Gemeinde Lastrup in diesem Jahr investieren, um drei marode Gemeindestraßen zu sanieren. Das beschloss der Ausschuss für Wirtschaft, Planung, Verkehr und Umwelt in seiner jüngsten Sitzung. Da aus Mitteln des ländlichen Wegebaus in diese Straßen in absehbarer Zeit keine Mittel fließen, muss die Gemeinde die Kosten aus Steuermitteln und mithilfe des Anliegerbeitrages allein schultern. Der Anliegerbeitrag allerdings ist der Streitpunkt der bei den Ratsmitgliedern unumstrittenen Vorhaben. Bei allen drei Vorhaben ist der Standpunkt der Gemeinde von einem Fachanwalt geprüft und für wasserdicht befunden worden.

Die Gemeindestraße Nr. 19 „Am Westerkamp“ in Kneheim verbindet die Straße „Zur Bleiburg“ mit der Dorfstraße. „Diese 370 Meter lange Straße ist völlig marode. Es ist in den Unterlagen der Verwaltung nicht mehr feststellbar, wann sie ausgebaut wurde“, erläuterte Josef Pahls, hauptamtlicher Stellvertreter des Bürgermeisters. Dieser Abschnitt solle mit einer Tragschicht und einer Asphaltschicht versehen werden. Bei geschätzten Kosten von 69 000 € entfallen laut Pahls 20% auf die Anlieger. „Hier handelt es sich um eine Gemeindeverbindungsstraße. Die Nutzer kommen von der Bleiburg und nutzen diese Straße, um zur Kirche, zum Pfarrheim, zu den Sportanlagen oder zum Friedhof zu fahren. Der reine Anliegerverkehr ist sehr begrenzt“, erläuterte Pahls.

Anders sehe es aus beim Ausbau der Gemeindestraße Nr. 165 „Zur Mühle“ in Nieholte. Diese Straße, die die B213 mit der Straße „Zur Bleiburg“ verbindet, ist 955 Meter lang. Die geschätzten Ausbaukosten betragen 198 000 €. Sie wurde 1974 letztmals befestigt und ist stark renovierungsbedürftig. „Im ersten Anschein ist sie eine klassische Gemeindeverbindungsstraße. Tatsächlich aber werde sie in erster Linie für den Ziel- und Quellverkehr, der nicht als Durchgangsverkehr gilt, für die dort angesiedelten Betriebe genutzt. Kaum ein Bürger fährt von der B213 über die Straße „Zur Mühle“ zur Bleiburg. Somit ist diese Straße überwiegend eine Anliegerstraße“, erläuterte der stellvertretende Verwaltungschef, Josef Pahls. Dieser Einschätzung schlossen sich die Ratsvertreter einstimmig an. Für den Ausbau werden nun für die Anlieger entsprechend der Straßenausbaubeitragssatzung der Kommune 55 % der Kosten fällig. „Auch wenn die Kostenbeteiligung nicht angenehm ist, müssen wir nach geltendem Recht vorgehen“, erläuterte auch Bürgermeister Michael Kramer.

Auch die Gemeindestraße Nr. 128, die "Wilhelm-Busch-Straße" in Lastrup, soll auf einer Länge von 285 Metern von der Hamstruper Straße bis zur Goethestraße ausgebaut werden. Sie sei letztmals 1974 befestigt worden. Die geplanten Kosten der jetzt geplanten Sanierung belaufen sich auf 66 745 €. Auch sie soll mit einer neuen Asphalttragschicht und einer Asphaltdeckschicht versehen werden. Diese Straße sei eine klassische Gemeindeverbindungsstraße. Sie werde genutzt, um von der Hamstruper Straße zum Schwimmbad, zur Sportschule oder zur Bokaerstraße und die dort liegenden Wohnsiedlungen zu fahren. Für die Anlieger werde somit ein Anteil von 20 % fällig, erläuterte Josef Pahls. Das sahen die Ratsvertreter auch einstimmig so.

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Verwaltungsbericht 2017

Hier finden Sie den Verwaltungsbericht der Gemeinde Lastrup für das Jahr 2017. Viel Freude bei der Lektüre!

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