zurück zur Übersicht | Datum 18.04.2018 | Kategorie: Rund um den Ort

Neues Dorfhaus in Suhle wohl vom Tisch

Quelle/Copyright: Münsterländische Tageszeitung, Artikel vom 18.04.2018

von Matthias Ellmann

Lastrup. Der Wunsch des Theatervereins Suhle und der Dorfgemeinschhaft auf einen Neubau für das marode Dorfgemeinschaftshaus wird sich wohl nicht erfüllen. Ein entsprechender Förderantrag des Theatervereins wurde vom Amt für regionale Landesentwicklung in Oldenburg nicht genehmigt. Einen weiteren, gleichlautenden Antrag für einen Neubau zu stellen, sei nicht zielführend, erklärte Bürgermeister Michael Kramer auf der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Familie, Soziales und Freizeit im Lastruper Rathaus.

„Um in den Genuss einer Förderung zu kommen, müsste der Antrag beim Landesamt mit einer höheren Punktzahl bewertet werden. Das ist mit einem Antrag auf einen Neubau wohl nicht zu schaffen. Wesentlich mehr Förderchancen hätte eine Sanierung“, betonte Kramer.

Im Falle eines positiven Entscheids aus Oldenburg hatte die Gemeinde Lastrup bereits eine Co-Finanzierung in Aussicht gestellt. Die ist jetzt auch erst einmal vom Tisch. Die Gemeinde werde jetzt mit dem Theaterverein sprechen, ob der Antrag mit einigen Änderungen und einer anderen Konzeptionierung noch einmal gestellt werden kann. Falls es auch mit diesem zweiten Antrag nicht klappt, muss man sich Gedanken über Alternativen machen. Das könnte zum Beispiel eine Sanierung in mehreren Einzelschritten bedeuten. „Wir wollen den verein unterstützen, das ist klar. Es wird auf jeden Fall etwas passieren, auch wenn der zweite Antrag nicht durchgeht“, betonte Kramer. Man müsse eventuell andere Töpfe anzapfen wie beispielsweise das Klima- und Umweltschutzprogramm aus der europäischen Leader-Förderung. Ein Neubau sei damit aber vom Tisch. Dennoch: „Wir wollen bis zum Sommer zu einer Lösung kommen“.

Stephan Grönheim (CDU) wies im Laufe der Diskussion auf den Zustand des Gebäudes hin. Eine Sanierung sei aus seiner Sicht ganz und gar nicht sinnvoll. „Das würde kein Privatmann machen, sondern das Haus abreißen und neu bauen“, meinte der Kneheimer.

Auch der Theaterverein hatte argumentiert, das Gebäude befinde sich in einem nicht sanierungswürdigen, teilweise maroden Zustand. Das Dorfgemeinschaftshaus war vorab durch zwei Architekten sowie mehrere Handwerksfachbetriebe auf Initiative des Theatervereins Suhle begutachtet worden. Der angebaute Sanitärtrakt des Gebäudes kann demnach aufgrund des maroden Zustandes nicht saniert werden.

Ein Neubau würde in etwa 600000 Euro kosten. Im Falle einer erfolgreichen Befürwortung des Antrages durch das Amt für regionale Landesentwicklung wäre eine Förderung von 73 Prozent zu erwarten gewesen. Der Eigenanteil des Antragstellers hatte demnach gut 200000 Euro betragen. Der Verein hatte erklärt, Eigenmittel in Höhe von 100000 Euro beisteuern zu können.

Für die Restsumme hatte die Gemeinde Unterstützung zugesagt. Dabei bleibt es auch nach wie vor. Was durchaus Zustimmung im Ausschuss fand, bei allem Unverständnis über die Förderpraxis des Landesamtes. „Das ist nun einmal so, daran können wir nichts ändern“, beendete Bürgermeister Kramer diese Diskussion.

Felix Klugmanmn und Sandra Obermeyer (beide CDU) betonten, man solle das Thema auf jeden Fall noch einmal angehen. Man sende ein positives Signal, dass man dem Verein helfen wolle.

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