zurück zur Übersicht | Datum 30.04.2018 | Kategorie: Rund um den Ort

Kramer freut sich über große Wahlbeteiligung

Überaus zufrieden: Der bisherige und zukünftige Lastruper Bürgermeister Michael Kramer mit Ehefrau Nicole gestern Abend während der Wahlnachlese im Landhaus Lastrup. Foto: Matthias Ellmann

Quelle/Copyright: Münsterländische Tageszeitung, Artikel vom 30.04.2018

von Matthias Ellmann

Lastrup. Auf eine Wahlbeteiligung von 40 Prozent hatte er gehofft, am Ende waren es 38,59 Prozent der 5667 wahlberechtigten Lastruper, die gestern zur Wahlurne gingen. Rund 84,93 Prozent von ihnen votierten für den CDU-Kandidaten Michael Kramer auch als zukünftigen Lastruper Bürgermeister. Der Amtsinhaber war ohne Konkurrenz ins Rennen gegangen.

„Ich bin sehr zufrieden“, sagte Kramer während der Wahlnachlese im Landhaus Lastrup. Der 42-Jährige ist seit 2010 Bürgermeister in Lastrup. Auch damals war er der einzige Kandidat. 95 Prozent der Wähler votierten seinerzeit für den gebürtigen Ermker. „Man kann es nicht allen recht machen“, begründete Kramer die jetzt geringere Prozentzahl an Ja-Stimmen. Er wolle aber in der vor ihm liegenden Amtszeit versuchen, auch diese Wähler von sich und seiner Politik zu überzeugen, meinte der Bürgermeister, der einräumte, doch eine gewisse Nervosität verspürt zu haben, je näher die Veröffentlichung des Wahlergebnisses rückte.

Denn Kramer hatte immer wieder für eine gute Wahlbeteiligung geworben. „Ich wollte die Menschen mobilisieren, zur Wahl zu gehen“, begründete der einzige Kandidat den engagierten Wahlkampf mit vielen Terminen unter anderen in den Dörfern. Außerdem wollte er sich selber nicht vorwerfen, nicht alles versucht zu haben, meinte Kramer und dankte unter anderem seinem Wahlkampfteam und vor allem seiner Ehefrau Nicole, die ihm stets den Rücken gestärkt habe.

Die CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Johanna Hollah bedankte sich bei Michael Kramer für dessen Wahlkampf. „Es hat Spaß gemacht, dich zu begleiten und viele Ideen der Bürger aufzunehmen“. Lob gab es auch von der Opposition. „Wir haben ja die Kandidatur Michael Kramers von Beginn an unterstützt und freuen uns über die gute Wahlbeteiligung und das gute Ergebnis“, sagte SPD-Fraktionssprecher Jürgen Ostendorf.

Die höchste Wahlbeteiligung mit gut 42 Prozent vermelden die Wahlbezirke 4 (Jugendtreff) und 5 (Suhle, Gasthaus Zumdohme), während in den Wahlbezirken 1 und 2 (Gasthaus Westerhaus und neues Feuerwehrhaus) die Wahlbeteiligung bei gerade einmal 29 Prozent lag. Die größte Zustimmung erhielt der Kandidat im Dorfkrug in Hemmelte. In diesem Bezirk votierten 93 Prozent der Wähler für den alten und neuen Bürgermeister, der sich für die nächste Amtszeit, die bis 2026 andauert, unter anderem die Ausweisung von weiteren Wohnbaugebieten und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Lastrup und Kneheim auf die Fahnen geschrieben hat. Auch das Kulturangebot müsse ausgebaut werden.

„Die Ideen und Meinungen der Bürger sollen in den Diskussions- und Gestaltungsprozess bürgernah einfließen“ hatte Kramer im Wahlkampf versprochen. Seine Ziele wolle er unbürokratisch und mit großer Transparenz umsetzen - und das, wenn möglich, auch über 2026 hinaus, ließ der 42-Jährige während der Wahlnachlese gestern Abend durchblicken.

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