zurück zur Übersicht | Datum 12.01.2019 | Kategorie: Allgemeines

Krippe und Städtebau stehen im Fokus

Steht schon: Die Kinderkrippe „Wolkennest“ soll im April in Betrieb gehen. Foto: Meyer

Quelle/Copyright: Münsterländische Tageszeitung, Artikel vom 12.01.2019

Von Georg Meyer

Lastrup. Die politischen Weichen sind gestellt: In Lastrup wird sich in diesem Jahr vieles um die Ortskernsanierung drehen. Daneben erweitert die Gemeinde ihr Betreuungsangebot für Kinder, berichtet Bürgermeister Michael Kramer.

Das „Wolkennest“, die neue Kinderkrippe beim Kindergarten „Bunte Welt“, steht bereits komplett da. Bis zur Eröffnung wird es aber noch dauern. Im April soll die Einrichtung in Betrieb gehen. Beim reinen Platzangebot sieht Kramer seine Gemeinde damit gut aufgestellt. Weiter entwickeln könnte sich auch die Ganztagsbetreuung. Die Lastruper Kindergärten richten sie ein, wenn mindestens zehn Kinder dafür angemeldet werden. Die Möglichkeit habe sich noch nicht bei allen Eltern herumgesprochen, sagt Kramer, der glaubt, dass der Bedarf an Ganztagsplätzen eigentlich größer als die gegenwärtige Nachfrage ist. Unter dem Strich bleibt die Wahlfreiheit der Eltern für ihn aber ausschlaggebend. „Wir werden uns nach ihren Wünschen ausrichten“.

Richtig an Fahrt aufnehmen soll in diesem Jahr die Neugestaltung der Ortsmitte. Dazu gehören vor allem der Bau eines zentralen Kreisverkehrs auf der Hauptkreuzung und die Umgestaltung der Vlämischen Straße. Dass diese und weitere Maßnahmen von der Dorfentwicklung in die Städtebauförderung wandern konnten, hält Kramer für einen großen Vorteil. „Das Geld ist da und wir können selbst entscheiden, was wir zuerst damit machen wollen.“ Der Programmwechsel hatte vergangenes Jahr zu Verzögerungen geführt, da die Planung neu ausgeschrieben werden musste (MT berichtete). Zwei Büros haben inzwischen konkrete Angebote gemacht, eines davon wird den Zuschlag erhalten. Im Herbst sollen die Bagger anrollen.

Daneben geht die Dorfentwicklung anderswo weiter. Mittel beantragt sind für den Dorfpark, den Schulhof der Oberschule und das Dorfgemeinschaftshaus in Suhle. Knapp zwei Jahre vor Ende der Förderperiode sind die öffentlichen Kassen prall gefüllt. „Es ist so viel Geld wie noch nie da“, weiß Michael Kramer und zeigt sich optimistisch, dass die Projekte in diesem Jahr zum Zuge kommen. Die Zukunft der Dorfentwicklung beurteilt er aber eher skeptisch. Denn wegen des Brexit muss die Europäische Union (EU) ihren Haushaltsgürtel enger schnallen. Ihn störe vor allem, wie wenig vorausschauend von Förderperiode zu Förderperiode gearbeitet werde, sagt der Bürgermeister. So sei in Lastrup zwei Jahre lang nur wenig gelaufen, weil nicht klar war, wie viel Geld überhaupt verteilt werden kann. „Dann muss alles innerhalb der restlichen Zeit ausgegeben werden und das Spiel beginnt von vorn.“

Weil sich alle Kommunen auf den gleichen Kuchen stürzen, reiche das Budget nur allzu oft zur Förderung des jeweiligen „Leuchtturmprojektes“. Kleinere Maßnahmen fielen dagegen häufig hinüber - dies sehr zur Enttäuschung der ehrenamtlich Aktiven vor Ort, bedauert Kramer.

Der positive Wirtschaftstrend in Lastrup wird sich nach Einschätzung des Bürgermeisters 2019 fortsetzen. An eine echte Konjunkturabschwächung glaubt er nicht. Und das läge vor allem an der zupackenden Art der Menschen. „Unsere Unternehmer und Lokalpolitiker sind entscheidungsfreudig. Deshalb steht der Nordwesten auch besser da als andere Regionen.“ Michael Kramer sieht keinen Grund, warum das in diesem Jahr nicht so bleiben sollte.

 

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Ausbildungsplatzbroschüre 2019

Die Oberschule Lastrup hat in Zusammenarbeit mit dem HGV Lastrup sowie der Gemeinde Lastrup eine Ausbildungsplatzbroschüre herausgegeben. Hier finden Sie die Broschüre als PDF-Download.

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