zurück zur Übersicht | Datum 29.07.2019 | Kategorie: Allgemeines

Bauerngarten schmückt das neue Areal

Künftig ein Teil des idyllischen Bauerngartens: Die Grotte vor dem Bürgerhaus soll erhalten bleiben. Foto: Landwehr

Quelle/Copyright: Münsterländische Tageszeitung, Artikel vom 29.07.2019

von Aloys Landwehr

Lastrup. Als einen typischen Bauerngarten möchten die Gemeinde Lastrup und die Planer die Außenanlage des neuen Bürgerhauses, des Hauses der lebendigen Mitte, gestalten. Das sehen die jetzt abgeschlossenen Planungen vor. „Dabei muss die vorhandene Grotte aus Gründen des Denkmalschutzes erhalten werden. Sie wird in die Planungen integriert“, erläuterte Bürgermeister Michael Kramer. Mit Verena Rammler sei zum 1. November bereits eine Sozialkoordinatorin eingestellt worden, die das Bürgerhaus mit Leben füllen solle (MT berichtete).

Auf einige architektonische Highlights des Bürgerhauses freut sich Bürgermeister Michael Kramer besonders. „So wird der Eingangsbereich wieder in den Originalzustand versetzt. Nicht nur die Fliesen bleiben, auch die Wände werden in der Original-Farbgestaltung restauriert, und die Decke erhält den typischen dunklen Farbanstrich, auch der Kamin wird in den Urzustand versetzt. Allerdings wird er aus Brandschutzgründen nicht als Feuerstelle nutzbar sein“, so Bürgermeister Michael Kramer, der die Zusammenarbeit mit der unteren Denkmalschutzbehörde und Leiter Andreas Wegmann lobt.

Besondere Hingucker werden im Küchen- und Sanitärbereich geschaffen. Hier werden kleine Fenster angebracht, in denen man den Originalzustand des Raumes oder der Wände sehen kann. „Der Keller wird sicher ein besonderes Glanzlicht des Hauses. Schließlich war hier die erste zentrale Wasserversorgung des Ortes. Bei diesem ältesten Brunnen der Gemeinde wurden einige bröckelnde Schichten der Mühlsteine abgetragen und neu aufgemauert. Eine Glasplatte gewährt den Blick ins Innere des Brunnens. Bei entsprechender Beleuchtung entsteht in diesem Keller dann eine ganz besondere Atmosphäre, die man bei Lesungen oder kleinen Veranstaltungen nutzen kann“, so Kramer.

„Im Obergeschoss haben wir keine Auflagen durch die Denkmalpfleger. Da ist im Laufe der Jahre so viel durch die Bewohner umgebaut oder mit Leichtbauwänden verändert worden, dass da nichts erhalten werden musste“, so Kramer. Hier erhält der Heimatverein einen Raum. Das Dachgeschoss ist so ausgebaut, dass es als Archiv mit Schreibtisch und Internet-Anschluss genutzt werden kann. Hierzu hat der Heimatverein dann einen direkten Zugang. „Wir würden gern im Dachgeschoss alle Unterlagen, die uns zur Verfügung gestellt wurden, archivieren. In dem Raum, den wir im Obergeschoss bekommen, möchten wir unsere regelmäßigen Sitzungen abhalten. Hier soll aber auch die Redaktion der Heimatzeitung tagen können oder Sachausschüsse arbeiten“, erläutert Heimatvereins-Vorsitzender Norbert Klostermann.

Die Restauration der Scheune allerdings habe die Kosten ein wenig in die Höhe getrieben. „Die hintere Mauer hatte einen Riss und musste ganz erneuert werden. Auch die Mauer zum Grundstück Essing hin wölbte sich durch den Druck des Daches, der auf diesem einschaligen Mauerwerk gelastet hat. So musste diese Wand aus Sicherheitsgründen ebenfalls erneuert werden“, hat Bürgermeister Michael Kramer erfahren. Die Scheune soll für Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Sozialmanagerin Verena Rammler würde gern ein Sonntags-Café initiieren. Aber auch der Heimatverein möchte die Scheune für gesellige Veranstaltungen wie den Heimat- oder den plattdeutschen Abend sowie für Klönabende nutzen.

Der Plan für die Außenanlagen sieht zur Vlämischen Straße einen Bauerngarten vor mit Wasserspiel und dem Erhalt der vorhandenen Grotte. Bei der Möblierung sind die Verantwortlichen zurzeit im Auswahlverfahren. „Wir haben uns für eine flexible Möblierung mit einem einheitlichen Bestuhlungssystem entschieden“, so Kramer, der die Kosten mit Außenanlagen und Möblierung auf 1,3 Millionen Euro beziffert.

„Durch einige unvorhergesehene Maßnahmen ist der Kostenrahmen um 200000 Euro überschritten worden, für die wir keine Förderung bekommen. Ansonsten erhalten wir auf die geplanten 1,1 Millionen Euro eine neunzigprozentige Förderung“, betont Kramer, der hofft, dass das Bürgerhaus durch die Einstellung der Sozialmanagerin intensiv genutzt werde.

Lastruper Hüttengaudi!

Alle Infos dazu:

www.schnelten.com/gaudi

Ausbildungsplatzbroschüre 2019

Die Oberschule Lastrup hat in Zusammenarbeit mit dem HGV Lastrup sowie der Gemeinde Lastrup eine Ausbildungsplatzbroschüre herausgegeben. Hier finden Sie die Broschüre als PDF-Download.

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