zurück zur Übersicht | Datum 07.08.2019 | Kategorie: Allgemeines

Archäologen hinterlassen Hügellandschaft

Hügel und Gräben: Das Neubaugebiet ist von den Denkmalpflegern komplett untersucht worden. Foto: Meyer

Quelle/Copyright: Münsterländische Tageszeitung, Artikel vom 07.08.2019

von Georg Meyer

Lastrup. Einer Hügellandschaft gleicht das Gelände an der Hammeler Straße. In wenigen Jahren sollen dort überall Häuser stehen. Während weiter nördlich bereits die Erschließungsarbeiten laufen, sind die archäologischen Voruntersuchungen im Süden des riesigen Baugebietes „Heiddresch“ so gut wie abgeschlossen. „Ende der Woche erwarten wir erste Ergebnisse“, sagt Josef Pahls.

Der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters zeigte sich am Dienstag zufrieden mit dem Fortschritt der Arbeiten. Inzwischen laufe alles nach Plan. 40 Bauplätze sollen im ersten Abschnitt erschlossen werden. Ab Herbst könnten die ersten Häuser gebaut werden, Pahls geht von Oktober aus. Zurzeit schließt die Gemeinde mit den Bauwilligen die ersten Kaufverträge ab. Zwischen 25 und 28 Interessenten hätten bereits verbindlich zugesagt. „Es sind also noch einige Grundstücke vorhanden“, wirbt Pahls. Wer sich ein Eigenheim im Heiddresch vorstellen kann, darf sich direkt im Rathaus melden, denn die Gemeinde wuppt die Vermarktung allein. Sie wirbt mit der Nähe zum Ortszentrum. So befinde sich das Einkaufszentrum rund 500 Meter vom Wohnbaugebiet entfernt und könne somit bequem mit dem Fahrrad oder zu Fuß erreicht werden. Zulässig sind Einzel- und Doppelhäuser mit maximal zwei Wohneinheiten auf einem Bauplatz. Wer in den sozialen Wohnungsbau investieren will - auch das ist möglich - darf sogar bis zu sechs Wohneinheiten schaffen. Der Verkaufspreis beträgt 85 Euro/qm. Es gibt verschiedene Fördermöglichkeiten. Unter anderem erhalten Familien für jedes Kind 1500 Euro, wenn zwischen dem Grundstückskauf und der Geburt nicht mehr als zehn Jahre vergangen sind.

Insgesamt werden in dem rund 14 Hektar großen Baugebiet mehr als hundert Plätze entstehen (MT berichtete). Es gehört damit zu den größten Projekten, die die Gemeinde bislang angeschoben hat. Sollten die Archäologen keine großen Entdeckungen machen, dürfte es irgendwann im kommenden Jahr Richtung Süden weitergehen. Dort, wo jetzt die Versorgungsleitungen in den Boden gelegt werden, hatten die Denkmalpfleger keine Spuren aus der Vorzeit gefunden. Der Gemeinde kam das nicht ungelegen, denn jede Erkundung und Erfassung archäologischer Stätten kostet neben Geld auch wertvolle Zeit.

Wann die Erschließung am Heiddresch weitergeht, steht nicht genau fest. „Wir werden damit aber nicht warten, bis die aktuellen Grundstücke komplett vermarktet sind“, erklärt Pahls.

Ausbildungsplatzbroschüre 2019

Die Oberschule Lastrup hat in Zusammenarbeit mit dem HGV Lastrup sowie der Gemeinde Lastrup eine Ausbildungsplatzbroschüre herausgegeben. Hier finden Sie die Broschüre als PDF-Download.

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